Ursel Näther - EmpathieKultur
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Über Bedeutung, Inhalt und Haltung von Empathiekultur

Empathiekultur ist Entwicklungsweg und lohnenswertes Ziel in einem!


1. Der Entwicklungsweg von "unserer" Kultur zu einer "Empathiekultur"

In welcher Kultur leben wir?

Schauen wir uns an, was das Zusammenleben unserer Gesellschaft im Kern prägt und steuert, zeigen sich uns Leistungsanspruch, Konkurrenzkampf, Machtanspruch und Gewalt durch Worte, Gedanken und Taten. Hierbei verstehe ich den Begriff der Gewalt so, wie Mahatma Ghandi ihn geprägt hat. Auch passive Formen der Gewalt wie Bestrafen, Drohen, lächerlich machen, verurteilen, bewerten, bevormunden uvm. haben zerstörerische Auswirkungen auf unsere Beziehungen. Sie zerstören Vertrauen, Verständnis, Akzeptanz und Liebe.
Diese Kultur fußt auf Angst und Mangeldenken und geht unmittelbar mit dem kapitalistischen System Hand in Hand. Menschen werden teilweise wie Maschinen behandelt. Bedürfnisse und Gefühle sind der Funktionalität untergeordet.
Dies ist eine Kultur der "Macht des Stärkeren", eine Kultur der Trennung von unserer Kraftquelle, von unserer Selbstliebe und Akzeptanz. Ressourcen werden ausgebeutet zum Zwecke der persönlichen Bereicherung.



Einzelne können sich daran bereichern auf Kosten Vieler und auf Kosten des Friedens, der Liebe und des Lebendigen. Diese Kultur führt uns in meinen Augen gerade direkt in die globale und persönliche Selbstzerstörung.
Wollen wir als Menschheit überleben und unsere Grundbedürfnisse nach Frieden und Liebe erfüllt sehen, brauchen wir eine andere Kultur - eine Empathiekultur. Eine Kultur, zum Wohle aller.

Empathiekultur - was ist das?
Empathie ist eine uns angeborene Fähigkeit, uns in andere Wesen wertfrei hineinzufühlen.  Hierbei steht die Absicht im Zentrum, wahrzunehmen und zu verstehen, welche Gefühle, Empfindungen und Bedürfnisse bei meinem Gegenüber und mir selbst gerade "lebendig" sind.



Der Begriff "Empathiekultur" beschreibt eine Lebenshaltung, die eine empathische Wahrnehmung unserer selbst sowie die Selbstverantwortung für dieses Innenlebens, ins Zentrum stellt.
Empathiekultur fusst auf der Überzeugung, dass jedes Lebewesen im Kern eine unzerstörbare Kraftquelle hat, die Lebenskraft, die gleichbedeutend mit der Liebe ist.


Auf dem Entwicklungsweg von Empathiekultur folge ich der Annahme, dass schönes Leben zum Wohle aller, dann entsteht, wenn jeder Mensch bewusst immer mehr in Verbindung mit dieser Kraftquelle lebt.
Die Kultur, die daraus entsteht, ist geprägt von Selbstliebe, Toleranz, Akzeptanz, Gesundheit, Motivation, Frieden, Lebendigkeit, Freude, Effektivität, ganzheitliche Entwicklung und Fortschritt. Solch eine Kultur dient dem Leben.

Der Entwicklungsweg
Als Enwicklungsweg werden aktuelle Herausforderungen des Lebens als Spiegel genutzt, um wieder in Kontakt zu kommen mit unseren Gefühlen, die uns zu unseren Bedürfnissen führen, die uns wiederum mit unserer Kraftquelle verbinden.



Diese Lebenshaltung, verbunden mit einer konkreten Umsetzung macht uns handlungsfähig und wirkt sich lebensförderlich auf alle Bereiche unseres Lebens aus.

2. Lohnenswertes Ziel

Warum brauchen wir so eine Kultur?
Die Herausforderung des Lebens, ob Interaktionen mit anderen Menschen oder Zustände wie Mangel, Angst, Überforderung, Krankheit, verstehe ich als Ausdruck unserer gestörten Beziehung zu unserem Selbst- unserem Kern.



Sind wir mit unserem Leben, den Beziehungen oder Zuständen darin, unzufrieden, ergibt sich ein Leidensdruck, der Veränderung/Entwicklung erfordert.

Hier gilt für
UnternehmerInnen, Eltern, Paare oder alleinstehende Person gleichermaßen: Das Gelingen ihres Wirkens hängt von ihrer  Beziehungsfähigkeit zu sich selbst ab. Diese umfasst die Fähigkeiten zur Empathie, der Selbstregulation und Reflexion.

Empathiekultur dient uns also in persönlichen und beruflichen Zusammenhängen, um Gesundheit, Frieden und Wachstum zu kultivieren, aber auch gesellschaftlich gesehen können wir von dieser Kultur profitieren, wenn uns an unserem Erhalt gelegen ist.


Destruktive Beziehungen in konstruktive wandeln


Laufen Beziehungen reibungslos, gibt es keinen Anlass über sie oder unsere Beziehungsfähigkeit nachzudenken. Das tun wir erst, wenn es zu Konflikten kommt, wenn ein gewisser Leidensdruck da ist. Überall dort, wo man intensiv mit anderen in Beziehung steht, wird einem auch die eigene Beziehungsfähigkeit gespiegelt. Im beruflichen Kontext sind das Mitarbeiter, Angestellte, Vorgesetzte. Im privaten Zusammenhang erfahren wir diese Spiegel über unsere Partner, Kinder, Freunde, Bekannte ...
Lassen wir uns auf Beziehungen ein, so werden insbesondere unsere persönlichen Schutz- und Abwehrmechanismen aktiviert, die wir uns im Laufe unserer Sozialisation angeeignet haben, um unerfüllte Bedürfnisse zu kompensieren - letztendlich, um Schmerz nicht zu fühlen. Agieren wir unbewusst aus diesen Schutzmechanismen heraus, provozieren wir damit bei unserem Gegenüber (Angestellte, Kinder, Partner) ebenfalls Abwehr und Schutz. Bleibt dieser Vorgang unbewusst, fließt viel Energie in Kampf und Destruktivität.


Folgen dieser Destruktivität sind offen oder verdeckt ausgetragende Konflikte, die wiederum sinkende Motivation, fehlerhaftes Arbeiten, Kundenunzufriedenheit, Verlust der Aufträge, verhärtete Fronten, Hilflosigkeit, Überforderung und Unzufriedenheit uvm. mit sich bringen.
Unverarbeitete Gefühle führen zu einem dauerhaft hohen Stresspegel, der die Spirale der Überforderung anheizt, Krankheit und letztendlich Burn-out begünstigt.
Hier setzt die Empathiekultur an.

Da unser Überleben von einem gelingenden Zusammenhalt einer Gemeinschaft abhängt, sind wir von Geburt an darauf ausgerichtet, in Beziehung zu anderen Menschen zu sein und sie zu erhalten. Wir stärken unsere Beziehung zu uns und zu anderen durch eine empathische Grundhaltung.
Um empathisch und in konstrunktiver Beziehung mit anderen sein zu können, brauchen wir zunächst solch eine konstruktive Beziehung zu uns selbst.
D.h., wir brauchen ein Bewusstsein über unsere Gedanken, Körperempfindungen, Gefühle und Bedürfnisse und eine wertfreie Annahme dessen, was "in und lebendig ist". Dies bezeichne ich als den  "Prozess der Selbstempathie", der die Grundlage für einen tieferen Kontakt mit unserem Kern darstellt, der letztendlich zu einem tiefgreifendem und nachhaltigen Wandel auch im Außen führt.
 
Presseartikel


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