Ursel Näther - EmpathieKultur
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EmpathieKultur für Eltern



"Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen", sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Von solch einer Gemeinschaftsaufgabe in der Kindererziehung, sind wir in der westlichen Zivilisation zum größten Teil ziemlich weit entfernt. Der Familienalltag ist vierlerorts einsam und überfordernd.

Wer sehnt sich nicht nach etwas mehr Alltagsfrieden und mehr Freude im Miteinander?

Sind die innerfamiliären Kontakte geprägt von Konflikten, Vorwurf, Streit und Unverständnis ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Beziehungsfähigkeit und oft unbewussten Anteilen notwendig. Sofern wir uns eigener destruktiven Verhaltensweisen bewusst werden, ist der erste Schritt zur Veränderung bereits getan.



Dieses Bild drückt doch im Prinzip unsere tiefe Sehnsucht im Zusammensein in Familie aus.

Die Probleme, die im zwischenmenschlichen Miteinander auftreten, finden meist im isolierten Raum der (Klein-) Familie statt. Dieses Alleinsein damit kann stellenweise Gefühle von Überforderung, Hilflosigkeit und /oder Ohnmacht auslösen. Findet man da keinen Weg heraus, werden destruktive Verhaltensweisen wie Strafen, Drohen bis hin zu körperlicher Gewalt ausgelöst oder verstärkt. Ein Ergebnis dieser Gewaltspirale: Die Lebensqualität aller Familienmitglieder leidet darunter.



Das Kind, weil es dem Verhalten der Eltern ausgeliefert ist und die Erwachsenen, weil sie unter schlechtem Gewissen leiden und meist selber wenig Mitgefühl für sich selber aufbringen können, obwohl es ihnen in der Situation auch nicht gut geht.



Eltern sind in unserer Gesellschaft, die überwiegend in Kleinfamilien organisiert ist, mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Neben Erwerbstätigkeit und Organisation /Verwaltung des Lebens ist der Alltag geprägt von vielfältigen Auseinandersetzungen, die ein Leben mit Kindern so mit sich bringt. "Beziehung statt Erziehung" war das Motto eines Kongresses, der die Beziehung von Eltern zu Kindern in den Fokus gestellt hat. Erziehungsarbeit ist vor allem Beziehungsarbeit. Das "in Beziehung sein" mit Kindern erfordert ein hohes Maß an Präsenz und innerer Stärke. Präsenz, weil Kinder uns ständig unbewusste Anteile spiegeln, die wahrgenommen werden wollen, und Stärke, weil es nicht immer leicht ist bis dahin unbewusste Anteile ans Licht zu holen und die damit verbundenen Gefühle auszuhalten.


Welchen Zugewinn bringt Empathiekultur für Eltern?

Das Angebot (Kurse und Einzelstunden) soll zum einen präventiv wirken, so dass Eltern durch Unterstützung ihrer persönlichen Entwicklung auch die Entwicklung ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Demnach sind die Angebote auch schon für werdende Eltern von Vorteil.

Seelische Gesundheit, Ausgeglichenheit, Handlungsfähigkeit und Lebensfreude sind der Nutzen.

Zum anderen kann das Angebot als Krisenintervention genutzt werden. Die Wurzeln eines Konfliktes werden sichtbar gemacht und lebensdienliche Strategien werden erlernt.

Durch Bewussteinsarbeit und das Erwerben neuer Handlungsstrategien verbessert sich die Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kindern, was zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden, Harmonie und Leistungsfähigkeit führt.


Welche Inhalte werden vermittelt, welche Erfahrungen sind möglich?

· Durch eine feste Gruppe entsteht ein Vertrauensraum, indem sich Eltern als "Teil von" empfinden können. Isolation kann Öffnung weichen.
Erfahrungsaustausch und ähnliche Themen stärken das Selbstvertrauen und geben Kraft.

· Zugang zu Körperempfindungen, Gefühlen, Gedanken und Bedürfnissen wird gestärkt Unterscheidung zwischen zerstörerischen und lebensdienlichen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlen wird erlernt

· Die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation als Grundlage einer wertschätzenden Verbindung werden vermittelt

· Raum für eigene Themen, anhand derer die vier Schritte in ihrer Anwendung geübt werden können

· Das Erlernen des Prozesses der Selbstempathie, durch den die Eltern ihr Mitgefühlt für sich und ihre Situation zunächst stärken, um dann ihr Mitgefühl und Verständnis auf ihr Kind auszuweiten.