Ursel Näther - EmpathieKultur
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Das B.A.L.L.-Konzept:

Dieses Konzept besteht aus vier Schritten und ist inspiriert aus der gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg, der großartige Pionierarbeit durch sein Konzept geleistet hat.


1. Bewusstwerden
2. Annehmen
3. Loslassen
4. Liebe


Bewusstwerden steht immer am Anfang der inneren Entwicklungsreise. Ich anerkenne, dass ich mit einem Zustand unzufrieden bin, der gewissen Leidensdruck verursacht. Hierfür dient uns die Fähigkeit des Beobachtens, ohne zu bewerten. Wenn präsente Beobachtung anstelle des Be- oder Abwertens tritt, bekommen wir Zugang zu der nächsten Wahrnehmungsschicht: Unseren Gefühlen.



Annehmen als zweiter Schritt bedeutet, dass ich den Zustand und meine Reaktionen darauf lerne, wahrhaftig anzunehmen. Das bedeutet zunächst einmal zu ihnen, und seien sie noch so unangenehm, "ja" zu sagen und sie willkommen zu heißen. Dies bedeutet nicht, dass ich sie unverändert lasse. Doch um weitere Entwicklung zu ermöglichen, braucht es zunächst unsere liebevolle Annahme dessen. Hier gilt es, die Fähigkeit eines dienlichen Umgangs mit Gefühlen zu erlernen. Wenn wir durch annehmendes Wohlwollen so unserem Innenleben, auch den Widerständen, begegnen, bekommen wir Zugang zur nächsten Wahrnehmungsschicht:
Unseren Bedürfnissen.



Loslassen als dritter Schritt meint Folgendes: Wenn wir mit unseren unerfüllten Bedürfnissen in Kontakt kommen und die Sehnsucht danach spüren, begegnen uns häufig alte Gefühle, Gedanken- und Verhaltensmuster, die uns zur Bedürfniserfüllung im Wege stehen. Diese gilt es wieder bewusst zu machen, anzunehmen und dann loszulassen.

An dieser Stelle braucht es zunächst einmal Wertschätzung für das Alte. Denn jedes Verhalten, das jetzt auch nicht mehr dienlich ist, hatte die Absicht uns zu dienen.
Zu erkennen und anzuerkennen, dass es aus Liebe zu uns tätig war, bringt Entspannung in unser System. Wenn wir dies annehmen und nicht ablehen, dann kann es wahrhaftig "gehen". Übungen, die "Geschehenlassen" ermöglichen helfen uns auf alle Ebenen des Körpers (zellulär, muskulär, Atmung)  Durchlässigkeit zu entwicklen, um schließlich auch loslassen zu können. Zudem ist das Loslassen auch ein  Akt, der
bewusster getan und gestaltet werden kann, um den nächsten Schritt zu ermöglichen.




Liebe ist der Zustand, der unser Kern ist. Für die Liebe müssen wir nichts tun, denn sie ist da. Wir können lernen, uns in sie hinein sinken lassen. Um wieder in bewusster Verbindung mit dieser Kraft zu sein braucht es das Weglassen von destruktivem Verhalten. Dann wird Raum frei, und diese Lebenskraft kann sich wieder entfalten. Aus ihr heraus entstehen wie von allein die Zustände und Beziehungen, die unser Leben schöner machen. Dies ist eng verbunden mit der Bitte an uns selbst. Denn wenn wir uns lieben und uns gut tun wollen, können wir uns bitten, auf zerstörerische Dinge zu verzichten.